Da es seit 1999 keine grundlegende Änderung der GOT mehr gab, tritt ab 22. November eine überarbeitete GOT in Kraft. Gründe dafür sind, dass auch die Veterinärmedizin sich ständig weiterentwickelt und es neue Behandlungsmethoden sowie höhere Standards in der Behandlung von Tieren gibt. Zudem gehen auch an uns die Inflation, die höheren Energie- und Personalkosten sowie der Rückgang an Notdienstleistenden Kliniken/Praxen nicht spurlos vorüber. Somit wird es nun eine Preissteigerung um bis zu 30% für manche Leistungen geben.  Das klingt im ersten Moment beunruhigend, das verstehen wir natürlich! Ab dem 22.11.2022 sind alle Tierärztinnen und Tierärzte verpflichtet nach der neuen GOT abzurechnen. Über den Behandlungssatz versuchen wir aber dennoch weiterhin, unsere Preise so fair und moderat wie möglich zu gestalten. Da sich Erkrankungen bei Mensch und Tier nicht vorhersehen lassen, ist es gut und ratsam, eine Krankenversicherung zu haben, denn damit können sich die Kosten für Sie im Rahmen halten.

OP-Versicherung und Tierkrankenversicherung


Sie haben bereits eine OP-Versicherung? Sehr gut! Aber unter der neuen GOT-Anpassung werden die Tierarztkosten auch für Routinebehandlungen nochmals steigen. Deshalb empfehlen wir Ihnen dringend eine Tierkrankenversicherung für Ihr Haustier abzuschließen. Diese kostet je nach Tierart und Alter zwischen ca. 30-80 € im Monat. Es gibt diverse Anbieter mit den unterschiedlichsten Leistungen auf dem Markt. Daher können wir keine Empfehlung für eine Versicherung aussprechen. Unser Rat an Sie: Betreiben Sie Recherche für Ihr Haustier! Vergleichen Sie verschiedene Angebote und schauen Sie genau, welche Behandlungskosten von welcher Versicherung getragen werden. Sind Impfungen und Zahnbehandlungen mit drin? Was ist mit weiterführender Diagnostik wie Röntgen, Ultraschall oder sogar ein CT? Nehmen Sie sich die Zeit und suchen Sie sich eine Versicherung, die zu Ihrem Tier passt.
Zur Recherche können Sie z.B. die Webseiten der Versicherungen, Vergleichsportale sowie die Eisbaumtabelle (https://www.eisbaumtabelle.de) verwenden.
Haben Sie Fragen? Dann sprechen Sie uns auch gerne persönlich an.


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Routinemäßige Kotuntersuchungen sind wichtig für die Gesunderhaltung Ihres Tieres ! 


Jedes Haustier hat ein individuelles Risiko sich mit Würmern zu infizieren. Dieses ist stark abhängig von diversen Faktoren wie: Alter, Fütterung und Haltungsbedingungen. So hat zum Beispiel eine Katze mit Freigang ein erheblich höheres Risiko sich mit Magen-Darm- Parasiten zu infizieren als beispielsweise eine reine Wohnungskatze und ein jagdlich geführten Hund ein deutlich höheres als ein Hund der ohne Freilauf strikt an der Leine geführt wird.

Einige Spül- und Bandwürmer können auch auf den Menschen übertragen werden und dort zu teils schweren Erkrankungen führen. Dies sollte besonders bei Tierkontakt zu kleinen Kindern und immungeschwächten Personen beachtet werden.

Da ein Wurmkur immer nur die Parasiten abtötet die sich im Wirt (also Ihrem Tier) im Erwachsenenstadium befinden, ist unsere Empfehlung in regelmäßigen Abständen eine Kotuntersuchung durchführen zu lassen. Somit wird geprüft ob ein Befall vorliegt und eine Behandlung notwendig ist.

Hierzu bringen Sie bitte eine Sammelkotprobe von 3 Kotproben (wichtig!, Wurmeier werden nicht bei jedem Kotabsatz ausgeschieden), gesammelt in ein Zeitraum von 1-3 Tage, in der Praxis vorbei. Diese wird von uns mit Hilfe unseres Vetscan IMAGYST untersucht. Der IMAGYST unterstützt uns bei einer präzisen Diagnostik von Darmparasiten mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und stellt diese fotografisch da.
Nach ca. 30 Minuten können wir das Ergebnis und gegebenenfalls weitere Schritte mit Ihnen besprechen.

Sie sind unsicher in Bezug auf das notwendige Intervall der Untersuchung/Entwurmung?
Wir beraten Sie gerne individuell und auf Ihr Tier angepasst.

Für mehr Info:
https://parasitenportal.de/
https://www.esccap.de/parasiten/

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